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17th August 2009

Totgeglaubte leben länger – die Rückkehr des Trabbi

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Vor zwei Jahren wurde der 50. Geburtstag des Trabant gefeiert. Als Marketing-Gag Stellte der Miniaturmodellhersteller Herpa das Modell eines „New Trabi“ auf der IAA vor. Die Resonanz der Besucher war so positiv, dass auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung ein Prototyp des Trabant Nachfolgers vorgestllt wird.

18 Jahre nachdem der letzte Trabant vom Band gelaufen ist, zeichnet sich eine Rückker der „Rennpappe“ am Horizont ab. So soll das neue Modell des charismatischen Pappkameraden die deutschen Straßen in Zukunft ein zweites mal erobern. Diesmal jedoch ganz umweltfreundlich als Null-Emissionen-Auto. Für das neue Modell wurde der alte Zweitaktmotor über Bord geworfen und durch einen modernen Elektromotor ersetzt. Geplant ist ebenfalls ein Solardach. Mit dieser Kombination und einem Leichtgewicht von unter 1000 Kilogramm soll der neue Trabant bis zu 250 Kilometer zurücklegen können bevor er zum Aufladen wieder an die Steckdose muss.

Als Stadtflitzer soll der Nachfolger des Kultvehikels sowohl praktikabel als auch erschwinglich sein und durch seine Größe auch für Dienstleister interessant sein. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von einem Firmenkonsortium, dem neben dem Miniaturmodellehersteller auch der Spezialfahrzeugbauer IndiKar und der Glashersteller Polartherm angehören.

Bis das Remake aber endgültig vom Band laufen soll werden noch einige Jahre vergehen. 2012 lautet eine optimistische Prognose. Zunächst einmal müssen noch Geldgeber gefunden werden, die sich für das Projekt begeistern lassen. Aber es müsste schonmit dem Teufel zugehen, wenn es gerade der Trabbi, der mit der deutschen Geschichte verbunden ist wie kaum ein anderes Fahrzeug, nicht schaffen sollte Begeisterung auszulösen.

In diesem Sinne: Go Trabbi go! Wenn du es nicht schaffst , dann schafft es keiner.

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