BMW: Mit Wärmespeicher gegen den Kaltstart
Das Starten eines ausgekühlten Motors verbraucht etwa zehn Prozent mehr Treibstoff, als das Starten eines warmen Motors. Der höhere Verbrauch bedeutet zugleich auch einen vergrößerten Schadstoffausstoß.
Um den Start des Fahrzeugs ökonomischer zu machen, will der bayrische Autobauer daher mit speziellen Schottwänden einen Wärmespeicher einrichten, der das Abkühlen des Motors verlangsamt. Für die Aufnahme in die Serienproduktion gab es allerdings noch keine Angaben seitens des Konzerns.
Für jedes Grad, das der Motor beim Starten wärmer ist, lassen sich 0,2 Prozent Kraftsstoffverbrauch einsparen. Der Wärmespeicher wirkt sich zudem positiv auf die Laufruhe des Motors aus, so dass an herkömmlicher Isolation gespart werden könne, was aufgrund des geringeren Gewichts zusätzliche Einsparmöglichkeiten beim Verbrauch bedeute.