Innovative Neuheiten auf dem Navigationsgerätemarkt
Kaum jemand fährt noch ohne Navi in eine fremde Gegend. Es erleichtert dem Autofahrer die Fahrt extrem. Einfach nur auf den Straßenverkehr achten und nicht mehr das lästige in die Karte schauen und suchen wie es jetzt wohl weitergehen könnte. Eine freundliche Stimme erklärt den Weg zum gewünschte Ziel.
Diese Technologie wird immer weiterentwickelt und erneuert. Auch in diesem Jahr stellten die großen Unternehmen der Naviationstechnologie, wie zum Beispiel Medion, Becker, Garmin und TomTom, wieder ihre Neuheiten vor. Aber auch neue Dienstleistungen, Services und die bestehenden Funktionen wurden verbessert und verfeinert. Armin und Gasus präsentierten auf der CeBit in diesem Jahr die ersten beiden Navigationshandys ihrer gemeinsamen Marke Garvin-Asus, das Núvifon G60 und das Núvifone M20. Diese Handys ermöglichen dem Nutzer das Telefonieren, das Navigieren und das Surfen im Internet. Außerdem bietet es die Möglichkeit Fotos, E-Mails und SMS mit Informationen über den aktuellen Standort zu versehen.
Beim núvi 865Tpro von Garmin können fast alle Navigationsfunktionen per Sprachbefehl aktiviert werden. Durch den „Professional Voice Command“ wird die Verständigung durch Fahrer und Navigationsgerät sogar noch verbessert. Dieses Gerät soll sogar aus frei formulierten Sätzen Anweisungen heraus filtern können. Die eingebaute EcoNavigation unterstützt sogar beim Benzinsparen, indem sie Informationen über den Verbrauch, die CO2 – Emissionen und über die Kosten gibt. Darüber hinaus werden sogar Tipps zur Optimierung des Fahrstils gegeben.
Als erster Hersteller bot TomTom im Jahre 2008 den Dienst HD-Traffic an. Dieser nutzt Mobilfunkdaten zur Stauwarnung. In diesem Jahr zieht die Konkurrenz nach. Das TMCpro von Navteq verwendet Millionen Bewegungsdaten von Mobilfunkbewegungen um so die Verkehrssituation zu analysieren. Das Gerät von TomTom schlägt dem Kunden mit einem Anschaffungspreis von 499 € zu Buche und der Dienst kostet monatlich noch einmal 9,99 €. Wie groß die Kosten für das Gerät und den Dienst von Navteq sein werden steht noch nicht fest.
Das Institut Fraunhofer First arbeitet ebenfalls an der Verfeinerung der Verkehrsinformationen. Pro Minute werden 3000 Meldungen per Übertragungsdienst TPEG, die Bestandteil des Future Mobil Navigations Tools ist, übertragen. Die genauen, flächendeckenden Angaben über die aktuelle Verkehrslage werden digital über einen Sender an die Navigationsgeräte geschickt.