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8th Dezember 2009

Mercedes-Chef versucht Sindelfinger zu besänftigen

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Harsche Proteste der Mitarbeiter hagelte es für Mercedes-Chef Zetsche nachdem angekündigt worden war, dass die Produktion der C-Klasse aus dem Stammwerk in Sindelfingen nach Bremen und teilweise ins Ausland verlegt werden würde. Verständlich auch, dass angesichts einer solchen Entscheidung viele Sindelfinger Mercedes-Angestellte Angst um ihren Job haben.Zetsche versucht unterdessen die Wogen zu glätten, es würde “kein einziger Job verloren” gehen, Sindelfingen bleibe “wichtigstes Werk” und “das Herz von Mercedes, das Zentrum der E- und S-Klasse, der Treiber unserer technologischen Innovationen”, so Zetsche. Die Entwicklungen auf dem Automarkt machten jedoch Veränderungen nötig, schließlich würden bereits jetzt etwa ein Fünftel aller C-Klassen in den USA verkauft, dauerhaft wäre der Import nicht wirtschaftlich, weshalb man in Zukunft einen Teil der C-Klasse in den USA fertigen wird.
Sindelfingen soll als Ausgleich dafür die nächste Generation der E- und S-Klasse sowie den SL montieren. Durch den Umzug würden zwar 1.800 Stellen wegfallen, in anderen Bereichen aber auch 2.000 Jobs neu geschaffen, so dass es unterm Strich sogar 200 neue Arbeitsplätze geben wird.

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