Geld sparen mit Partikelfilter

In unseren Städten herrscht dicke Luft. Soviel dürfte jedem klar sein. Besonders Dieselfahrzeuge sind ganz oben mit dabei, wenn es darum geht, Feinstaubpartikel in die Umwelt zu pusten. Doch was tut man, wenn man als eigentlich umweltbewusster Mensch ein Dieselfahrzeug fährt, in Zukunft der Luft aber nicht mehr so sehr zusetzen will?
Für jedes Problem gibt es bekanntlich eine Lösung. Der Feinstaub bei Dieselfahrzeugen ist dabei keine Ausnahme, so können Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet werden. Der Filter reduziert den Ausstoß der Krebserregenden Partikel erheblich. Alle Interessierten wird es freuen, dass der nachträgliche Einbau eines Partikelfilters von der Bundesregierung gefördert wird. Damit muss der Verbraucher den Umbau nicht komplett selber finanzieren. Zusätzlich spart er auch bares Geld bei der Steuer, denn für jedes nicht nachgerüstete Dieselfahrzeug werden pro angefangene 100 cm³ Hubraum zusätzliche 1,20 Euro fällig. Somit ist der Umbau also mindestens in zwei Hinsichten Lohnenswert. Viele Automobilwerkstätten bieten einen entsprechenden Umbauservice an. Für die Ford-Fans besonders interessant die Kadea Ford Werkstatt Berlin, die den Umbau ebenfalls durchführt.
Begrenztes Angebot
Doch Eile ist geboten, denn das Angebot läuft nicht mehr lange. Die staatliche Förderung soll zum Ende des Jahres auslaufen. Wer sein Fahrzeug bis dahin nicht hat umbauen lassen, geht leer aus. Immerhin müssen die Anträge für die Förderung nicht zum Ende des Jahres eingereicht werden. Damit kann sich der Verbraucher noch bis zum 15. Februar 2010 Zeit lassen. Bei dem ganzenWeihnachtsstress zum Ende des Jahres hin, ist das sicherlich eine gute Nachricht.
Unterdessen fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nicht nur eine Verlängerung der Förderung, sondern auch eine Ausweitung. Der Präsident der ZDK, Robert Rademacher, fordert in einem Brief an den Bundesumweltminister Norbet Röttgen, die Verlängerung der Frist bis Ende März 2011. Zusätzlich soll die Förderung in Zukunft auch bei leichten Nutzfahrzeugen zum Tragen kommen. So sollen Besitzer von allen Fahrzeugen bis 12 Tonnen die Fördergelder beantragen dürfen. Diese Forderung kommt nicht etwa aus dem blauen Dunst heraus, sondern stützt sich auf den Koalitionsvertrag der CDU/CSU und der FDP, in dem von der Erweiterung der Förderung auf Leichte Nutzfahrzeuge die Rede ist.
Lieferprobleme
Probleme gibt es nämlich unter anderem bei der Lieferung der Filter. So können viele Verbraucher, die jetzt einen Umbau durchführen lassen wollen, nicht mehr damit rechnen, dass dieser bis zum Ende des Jahres realisiert werden kann. Laut Bernhard Schäufele, Pressesprecher der Kfz-Innung Region Stuttgart, liegt dies daran, dass die Hersteller ihre Filter nicht schnell genug liefern. Da der Umbau aber bis zum 31. Dezember des Jahres stattgefunden haben muss, um sich die staatliche Prämie sichern zu können, werden nach den momentanen Regelungen viele Verbraucher leer ausgehen. Rund die Hälfte sei bereits von den langen Wartezeiten betroffen. Gleichzeitig ist der Fördertopf, der eigens für die Nachrüstung angelegt wurde, noch lange nicht leer. Die 66 Millionen Euro, die der Bund für die Förderung zur Verfügung gestellt hat, reichen aus um 200.000 Verbrauchern unter die Arme zu greifen. Laut einem Sprecher des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sind bis Mitte November nur rund 47.000 Anträge eingegangen.
Es bleibt also zu hoffen, dass die Empfehlung des ZDK angenommen und die Förderung verlängert wird. Doch auch ohne die 330 Euro Unterstützung vom Staat. Lohnt sich ein Umbau, denn auch so tut man der Umwelt etwas Gutes und spart sich einen Teil der Steuer. Der interessierte Autofahrer schaut unter Anderem auf ford-kadea.de im Bereich Service.
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