18th März 2010

Volkswagen will raus aus den roten Zahlen

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Laut VW Chef Winterkorn werde auch 2010 nicht einfach für die Automobilbranche. Volkswagen wolle aber auch in schwierigen Zeiten den Umsatz steigern und Kosten senken. Die globale Finanzkrise ging auch an VW nicht spurlos vorüber, zwar hatte Volkswagen im letzten Jahr keine Verluste zu beklagen, der Gewinn brach jedoch um über 80 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 ein.

Der Umsatz sank um fast 8 Prozent auf 105 Milliarden Euro. Dank der Abwrackprämie konnte Volkswagen zwar den Absatz im Gegensatz zu vielen Mitkonkurrenten steigern, jedoch wurden durch die Prämie vermehrt kleine Autos verkauft. VW machte auch gute Geschäfte in China und Brasilien, das Problem ist jedoch das die Gewinnmargen in diesen Ländern eher gering sind.
Der spanische Autohersteller Seat der auch zum VW-Konzern gehört, macht dem Unternehmen im Moment das größte Kopfzerbrechen.

SEAT fährt Verluste ein

Im Jahr 2009 hatte Seat einen Verlust von fast 340 Millionen Euro zu beklagen, dagegen wirken die 80 Millionen Verlust von 2008 fast wie Kleingeld. Da besonders Spanien von der Krise betroffen war, litt Seat naturgemäß am meisten innerhalb der VW Familie. Für 2010 erwartet man von Seat einen leichten Aufschwung, glaubt jedoch noch nicht an einen Aufstieg aus der Verlustzone. Die anderen Töchter wie VW PKW und Skoda hatten ebenfalls mit Verlusten zu kämpfen, lediglich Audi hatte schwarze Zahlen zu verzeichnen.

Laut VW Boss Winterkorn soll der Konzern innerhalb der nächsten acht Jahre aus ökonomischer oder ökologischer Sicht nach vorne gebracht werden. Momentan ist Volkswagen Nummer 3 hinter Toyoata und GM. Ein Zukunftsmarkt für den Autohersteller ist auf jeden Fall China, an Anteilen die VW an chinesischen Automobilunternehmen hat, konnte letztes Jahr ein Gewinn von 770 Millionen Euro erzielt werden.

Aufschwung in diesem Jahr

Dieses Jahr konnte VW schon einen kräftigen Aufschwung verzeichnen, im Januar und Februar stieg die Anzahl der weltweit ausgelieferten Fahrzeuge um 27 Prozent auf über 1 Million PKW. Um den Konzern fit für die Zukunft zu machen, setzt Winterkorn auf neue Technologien. Einer der Hauptpunkte der Forschung der nächsten Jahre sei die „Modulare Baukastenstrategie“ damit sollen die Fahrzeuge bzw. die einzelnen Teile Zubehör künftig billiger und in kürzerer Zeit entwickelt beziehungsweise gebaut werden. Damit könnten vor allem die Produktionskosten pro Fahrzeug um fast 20 Prozent reduziert werden, damit solle eine neue Ära eingeläutet werden. Geplant sei auch Porsche mit einem speziellen „Sportwagen-Baukastensystem“ mit einzubeziehen. Man darf gespannt sein, ob die Pläne von Konzernchef Winterkorn Volkswagen wirklich in den nächsten acht Jahren zum Marktführer machen.

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