7th September 2010

Urlaubsandenken per Post

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Der Sommerurlaub ist schon liegt schon ein paar Wochen zurück, doch die eigene Ferienpost kommt bestimmt. Denn wer sich im Ausland ein Knöllchen einhandelt, kann fest mit einer Nachsendung rechnen – und die macht häufig wenig Freude.

 

Im Urlaub geblitzt oder falsch geparkt? Solche und andere Fehltritte sind auch im Ausland schnell geschehen. Mal eben aus dem Fenster auf die Bucht geschaut und schon liegt die rote Ampel hinter einem – den meisten Autofahrern ist das schon einmal passiert. Wer sich jedoch in Ländern wie der Schweiz oder Frankreich solche Fehltritte erlaubt, wird bei den dortigen Preisen leicht die Fassung verlieren. Für Verkehrsvergehen werden wesentlich höhere Strafen erhoben, als wir es in Deutschland gewohnt sind.

In der Schweiz werden laut Ordnungsbußenliste Parken auf Halteverbotslinien beispielsweise mit einem Bußgeld von 120 Schweizer Franken belgegt – das entspricht rund 90 Euro. Bei Parkzeitüberschreitungen von bis zu zwei Stunden kommen 40 Schweizer Franken Strafe, bei bis zu zwei Stunden sogar 60 Schweizer Franken auf den Autohalter zu. Und wer dazu noch die Parkscheibe vergisst, muss weitere 40 Franken bezahlen. Zum Vergleich: Auf deutschen Straßen kostet das Stehen im Halteverbot selbst bei Überschreiten einer Stunde gerade einmal 25 Euro – ein Klacks im Vergleich zu den Schweizer Nachbarn.

Vorsicht teuer!

In Frankreich wiederum können wir mit ähnlich hohen Strafen rechnen. Allerdings werden Bußgelder hier nach anderen Kriterien festgesetzt. Verstöße sind in vier Klassen unterteilt, von der die erste unter anderem Fälle von unerlaubten Parken betrifft und diese hier mit 35 Euro belegt werden. Die zweite Stufe behandelt höhere Gefahren wie Telefonieren beim Fahren, die dritte Geschwindigkeitsüberschreitungen und die vierte schwere Gefahren wie zum Beispiel Vorfahrtsmissachtung oder das Überfahren roter Ampeln. In dieser Klasse sind Bußgelder bis zu 375 Euro fällig, Punkte und Führerscheinentzug für bis zu drei Jahre.

Wer also nicht aufpasst, kann schnell um mehrere Hundert Euro ärmer sein – die Erholung des Urlaubs ist damit dahin. Lieber vorsichtig fahren und die Verkehrsbesonderheiten im Ferienland prüfen, damit die Ferien nicht die Familienkassen lehren.

This entry was posted on Dienstag, September 7th, 2010 um 15:59 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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