9th März 2011

Wichtige Entwicklungen bei Autoteilen

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Für Autofahrer ist klar, dass es nicht immer nur um das gesamte Auto, sondern auch häufiger um die einzelnen Autoteile geht. Nicht selten wird für den eigenen Wagen das ein oder andere Ersatzteil benötigt. Daher lohnt es sich, die Entwicklungen auf dem Markt für Autoteile im Auge zu behalten. Eine interessante Meldung kommt dieser Tage von den Autoherstellern Renault, Nissan und Daimler.

Vereinheitlichung von Autoteilen

Derzeit überlegen Daimler, Nissan und Renault, in Zukunft gleiche Autoteile zu nutzen, um sinnvolle Synergien zu schaffen. Die diesbezüglichen Verhandlungen sind noch in einem frühen Stadium, befassen sich aber mit vielerlei Möglichkeiten. Der Austausch von Modulen, Motoren, Fahrzeugplattformen und weiteren Autoteilen ist Thema der Gespräche. Im Vordergrund steht natürlich die Frage, wie die die einzelnen Firmen sich gegenseitig fördern bzw. voneinander profitieren können. Lieferungen von Motoren der Marke Mercedes-Benz an Nissans Infiniti sollen bereits vereinbart worden sein, und weitere Maßnahmen wären denkbar. Die Vereinheitlichung der Autoteile bringt zunächst Vorteile für die Automobilhersteller. Kunden müssen nicht fürchten, bald nur noch vereinheitlichte Teile erhalten zu können, denn auf der einen Seite ist noch nichts vertraglich geregelt, und auf der anderen Seite werden namhafte Autoteilehändler, wie sie zum Beispiel über Carmio zu finden sind, darum bemüht sein, auch weiterhin den Nachschub an den zuvor bzw. aktuell noch nicht vereinheitlichten Artikeln zu gewährleisten. Einige Autoteile sind schließlich bereits jetzt unter verschiedenen Automarken austauschbar gefertigt, und andere werden auch nach einer Einigung der drei erwähnten Hersteller unterschiedlich bleiben. Natürlich wird es in nächster Zeit auch interessant sein, wie die generelle Einheitlichkeit bei neuartigen Autoteilen sein wird oder ob darauf nicht geachtet werden wird.

Vom Bordcomputer zur Soundmaschine

Auf dem diesjährigen Genfer Autosalon und auch auf der Computermesse CeBIT werden gezielte Verbindungen zwischen aktueller Informationstechnologie und Autoherstellung sichtbar. Auf beiden Messen wurden Autos gezeigt, die entweder als WLAN-Hotspot fungierten oder einfach Bedienelemente ähnlich wie Tablets vorzuweisen hatten. Mit dem eigenen Wagen ins Internet gehen zu können, um dort die neusten Unfallmeldungen abzurufen oder mit dem Smartphone die Heizung des Wagens kurz vor Einstieg schon einmal aufzuwärmen, sind durchaus zukunftsreiche Möglichkeiten, die sicherlich wiederum neue Autoteile zur Folge haben werden. Neben den erwähnten Messen kommt neues Autozubehör ebenso aus anderen Richtungen. Kürzlich kam eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zu wichtigen Empfehlungen für Elektroautos. Diese sind meist so leise, dass sie eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen, da sie schlecht wahrgenommen werden können. Aus diesem Grund sollen die E-Wagen mit Geräuschen ausgestattet werden. Diese Töne sollen auf der einen Seite deutlich hörbar und je nach Geschwindigkeit des Fahrzeugs variabel sein, auf der anderen Seite dürfen sie die Lautstärke der Modelle mit Verbrennungsmotor nicht überschreiten. Die Technik, um die Autos zukünftig akustisch erkennbar zu machen, erfordert neue Autoteile, also wäre es nicht verwunderlich, schon in naher Zukunft „Soundmaschinen“ verschiedener Hersteller bei Carmio vergleichen zu können.

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