Französische Pkw – Vorteile gegenüber heimischen Fahrzeugen
Die deutschen Autofahrer greifen am liebsten zu heimischen Automarken, denn deutsche Automobile haben ja bekanntlich weltweit den Ruf, besonders zuverlässig, langlebig und qualitativ hochwertig zu sein. Doch nicht jeder kann sich ein deutsches Mittelklasseauto leisten, die Neupreise für deutsche Kleinwagen beginnen ab 16.000 Euro und die Grenze ist nach oben hin beinahe offen.
Die französischen Hersteller, allen voran Peugeot und Renault erfreuen sich in Deutschland schon seit langem einer wachsenden Beliebtheit, so ist beispielsweise Renault auf Platz 7 der beliebtesten Automarken in Deutschland und gleichzeitig die am stärksten wachsende Marke in der Bundesrepublik. Eine andere, beliebte französische Automarke in Deutschland ist Peugeot, alleine 2010 wurden 83.000 Neuwagen dieser Marke zugelassen, der Marktanteil liegt zur Zeit bei knapp drei Prozent – Tendenz steigend.
Die Vorteile französischer Automobile:
Preisvorteil
Die französischen Pkw haben einige entscheidende Vorteile gegenüber der deutschen, amerikanischen und asiatischen Konkurrenz. So sind die Preise für Neuwagen seit Jahren stabil und auch für Berufseinsteiger oder junge Familien finanzierbar. Der neue Peugeot 207 Urban Move ist etwa für rund 12.000 Euro zu haben, der neue Renault Clio Campus für 10.000 Euro. Dies ist eine Ersparnis gegenüber vergleichbaren deutschen Modellen von immerhin 25 bis 40 Prozent. Mit der Wahl von französischen Fahrzeugen spart man also eine Menge Geld, egal ob man noch Student ist, gerade geheiratet hat, oder mit Mitte 40 einen günstigen Zweitwagen sucht.
Ersatzteile und Werkstätten
In Deutschland ist es kein Problem, für französische Fahrzeuge Ersatzteile oder Fachwerkstätten zu finden. In jeder Großstadt und so gut wie jedem Ballungsraum gibt es autorisierte Fachhändler- und Werkstätten, die schnell und zuverlässig mit Ersatzteilen und Reparaturen weiterhelfen. Durch die Abschaffung der Zölle innerhalb der Europäischen Union muss man auch nicht befürchten, für die Lieferung von benötigten Ersatzteilen höhere Preise zahlen zu müssen als für deutsche Produkte.
Innovativ
Die französischen Hersteller gelten als europäische Vorreiter was unkonventionelle Antriebe und Weiterentwicklungen anbelangt. So stellte Peugeot schon 2006 mit dem Peugeot 307 Diesel einen serientauglichen Wagen mit Hybridantrieb vor, zu einem Zeitpunkt, als die amerikanische und europäische Konkurrenz gerade erst mit der Planung vergleichbarer Modelle begann. Renault setzt hingegen seit einigen Jahren verstärkt auf Elektromodelle, so soll 2012 der Renault Twizy auf den deutschen Markt kommen, ein rund 80 km/h schnelles Elektroauto für zwei Personen, dessen Akku für rund 100 Kilometer ausreicht. Der Twizy wird zur Zeit in Frankreich getestet, vor allem in Großstädten wie Paris. Die Besonderheit daran ist, dass der Twizy mit einem Mopedführerschein, also schon ab 16 Jahren gefahren werden kann. Der Neupreis soll bei rund 6.000 Euro liegen.
Dass französische Autos in Deutschland immer beliebter werden, zeigt auch die Tatsache der immer beliebter werdenden Online-Foren wo sich langjährige Besitzer französischer Modelle mit interessierten „Neulingen“ austauschen, Erfahrungsberichte geben und mit Tipps und Tricks weiterhelfen.