14th Mai 2011

Sonderausstattung – was ist sinnvoll?

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Kauft man einen Neuwagen, so locken die Händler häufig mit niedrigen Einstiegspreisen, doch der Kostenschock kommt schnell, wenn man einen Blick auf die Aufpreisliste wirft. Möchte man die oft bescheidene Basisausstattung ergänzen, so kann der vermeintlich günstige Neuwagen schnell teuer werden. Doch welche Extras sind wirklich notwendig und welche nur kostspieliger Luxus?

Entscheidet man sich für viele Extras beim Autokauf, so kann sich der Basispreis schon mal verdoppeln, denn Lederausstattung, Navigationssystem und Alufelgen werden von den Herstellern extra in Rechnung gestellt. Dabei kann man von vornherein auf einige Dinge verzichten, während andere Extras notwendig sind, um einen ordentlichen Wiederverkaufswert zu gewährleisten, denn einige Ausstattungsmerkmale sehen die Gebrauchtwagenhändler überhaupt nicht gerne.

Darauf können Sie verzichten

Navigationssysteme kann man inzwischen für fast jedes Modell ordern, doch häufig ist es nicht nötig, die teuren fest eingebauten Modelle zu wählen, denn die können selbst in Kleinwagen mehr als 500 Euro kosten. Greifen Sie lieber zu portablen Modellen, denn Navigationsgeräte günstig zu bekommen ist im Handel inzwischen kein Problem mehr.  Einstiegsmodelle gibt es für unter 100 Euro. Auch Aluräder sollte man nicht ab Werk kaufen, denn im Fachhandel sind sie meistens deutlich günstiger und auch die Auswahl ist in der Regel wesentlich größer als die des Herstellers. Falls Sie also nicht auf die schicken Felgen verzichten möchten, rüsten Sie diese einfach günstig nach.

Entscheidet man sich für einen Kleinwagen, so kann man zum Beispiel guten Gewissens auf Dinge wie Xenonscheinwerfer, Sitzheizung und elektrisch verstellbare Spiegel verzichten. Auch in der Kompaktklasse kann man auf einiges verzichten. Hierzu zählen unter anderem die Lederausstattung oder verstellbare Dämpfer. Generell gilt: je teurer das Auto umso mehr Zusatzausstattung lohnt sich.

Das sollte auf jeden Fall drin sein

Egal ob groß oder klein, einige Ausstattungsmerkmale sollten auf jeden Fall gewählt werden, denn ansonsten wird der Wiederverkaufswert entscheidend gemindert und man muss beim Preis hohe Abstriche machen. Zu diesen Extras zählen vor allem Dinge, die man nicht später wie ein Navigationsgerät günstig nachrüsten kann und für deren Installation man einen teuren Werkstattaufenthalt in Kauf nehmen müsste. Und so sollten Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber, zumindest vorne, auf jeden Fall bestellt werden, ansonsten wird man den Wagen schwer wieder los. Fährt man keinen Kleinwagen, sollte man auf jeden Fall eine fünftürige Variante wählen, Dreitürer sind ab einer gewissen Größe nur noch unpraktisch. Und für die Wahl der Farbe gilt: orientieren Sie sich an der Wagenklasse, denn während Schwarz und Silber immer eine gute Wahl sind, empfehlen sich knallige Farben nur für Klein- oder Sportwagen. Niemand möchte schließlich eine S-Klasse in Sonnengelb fahren.

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